Das Gewicht einer Daunendecke

Das Gewicht einer Daunendecke ist die Summe der Teilgewichte aller ihrer Bestandteile. Daher lässt sich die Frage: „Woraus setzt sich das Gesamtgewicht einer Daunendecke zusammen?“ mit folgender Auflistung beantworten und im Einzelnen erklären.

Auflistung aller Bestandteile

Füllung der Daunendecke [1]
+ Nähgarn [2]
+ Stoff der Hülle [3]
+ Stege [4]
+ Verzierungen [5]
+ Bezug [6]

=     Gesamtgewicht der Daunendecke

Der Gewichtseinfluss aller Teile

  1. Füllung der Daunendecke

    Daunendecken werden mit Daunen und Federn gefüllt. Federn sind deutlich schwerer als Daunen und sie besitzen Kiele, welche Ihnen eine gewisse Stabilität geben, aber ebenfalls ein klein wenig gefühlte Weichheit nehmen.

    Somit ist das Verhältnis zwischen Federn und Daunen für das Gewicht ausschlaggebend.

    Ein zweiter wichtiger Faktor bei der Ermittlung des Füllgewichts ist die Füllkraft, da diese ein Qualitätskriterium der Daunen ist. Mit steigender Füllkraft wird immer weniger Füllmaterial für das erreichen des selben Wärmegrades benötigt. Somit kann über die Füllkraft der Daunen das Gewicht der Daunendecke ebenfalls reguliert werden. Je höher die Füllkraft, umso niedriger kann das Gewicht einer Daunendecke ausfallen.

    Lesen Sie weiterführende Informationen über Füllkraft.

  2. Nähgarn

    Das Nähgarn fällt fast garnicht ins Gewicht, da es sich hierbei lediglich um wenige Gramm pro Daunendecke handelt. Besitzt das Garn eine Feinheit von Nm 80, dann wiegen 80 Meter dieses Garns genau ein Gramm.

    Der Unterschied zwischen einer Winterdaunendecke und einer Sommerdaunendecke ist diesbezüglich ebenfalls marginal. Im obigen Beispiel würde ein Unterschied von 800 Metern Garn lediglich vernachlässigbare 10 Gramm ausmachen.

  3. Stoff der Hülle

    Beim Stoff der Hülle sieht es ein wenig anders aus, da das Garn zu einem dichten Stoff gewebt wurde. Somit besteht eine hochwertige Hülle aus einer Garnlänge, die je nach Bettdeckengröße, Webdichte und Garnfeinheit in Kilometern angegeben werden kann! Lesen Sie dazu mehr über den Thread Count einer Daunendeckenhülle.

  4. Stege

    Stege sind kleine Stoffbahnen, die Wärmebrücken an den gesteppten Stellen einer Daunendecke verhindern, indem sie mehrlagig bis zu 10 cm hoch eingenäht werden. Dabei kann eine beachtliche Länge des Stegstoffes zusammenkommen.
    Beispielsweise bedeuten 6x8 Karos schon mindestens eine Länge von fünf Mal der Länge plus sieben Mal der Breite der Daunendecke pro Stoffbahnlage! Bei den Maßen 200 x 200 cm sprechen wir pro Stoffschicht von 24 Metern des Stegstoffes.

  5. Verzierungen

    Verzierungen werden hier, wie das Nähgarn, der Vollständigkeit halber aufgeführt. Es handelt sich dabei beispielsweise um Zierbiesen an den Rändern der Daunendecke.

  6. Bezug

    Der Bezug ist im Unterschied zur Daunendeckenhülle die austauschbare und problemlos waschbare „Schutzschicht“ der Daunendecke, welche primär optischen Zielsetzungen folgt. Daher muss der Bezug nicht zwingend aus einem extrem feinen Garn gewoben werden.
    Das Verhältnis der Nm-Werte zwischen Hülle und Bezug spiegelt ebenfalls ungefähr das Gewichtsverhältnis der beiden wieder, sofern die Webdichte ebenfalls vergleichbar ist.


In vier Schritten zur neuen Daunendecke

Diese Informationen helfen Ihnen beim Entscheiden.

  1. Welche Größe: Einzelbettdecke oder Doppelbettdecke?
  2. Welcher Wärmegrad: Passende Daunendecke für jede Jahreszeit?
  3. Welche Füllkraft: Wie leicht soll die Daunendecke sein?
  4. Welche Qualität der Hülle: Wie fein soll die Hülle sein?

Sie wünschen einen Überblick?
Hier können Sie alle Daunendecken vergleichen.

Sie können sich nicht entscheiden?
Rufen Sie unsere persönlichen Berater an! 06262 920533