Daunendeckenlexikon
In unserem Daunendeckenlexikon erklären wir wichtige Fachbegriffe rund um Daunendecken, Füllungen, Hüllen, Verarbeitung, Wärmeeigenschaften und Pflege. So können Sie die Unterschiede zwischen Materialien, Konstruktionen und Qualitäten besser einordnen.

Eine 4-Jahreszeiten-Bettdecke besteht aus zwei einzelnen Decken, die miteinander verbunden werden können. Meist handelt es sich um eine leichtere Decke für wärmere Nächte und eine etwas wärmere Decke für die Übergangszeit.
Zusammen ergeben beide Teile eine wärmere Winterdecke. Dadurch ist diese Lösung besonders flexibel, wenn sich der Wärmebedarf im Laufe des Jahres deutlich verändert.
Hier finden Sie unsere Auswahl an 4-Jahreszeiten-Daunendecken.
Als Allergikerbettdecke wird eine Bettdecke bezeichnet, die für Menschen mit bestimmten Allergien geeignet sein kann. Bei Hausstaubmilbenallergikern spielt vor allem die Hülle eine wichtige Rolle. Sie sollte dicht gewebt, gut verarbeitet und pflegefreundlich sein.
Das NOMITE-Gütesiegel kann dabei eine hilfreiche Orientierung sein. Es kennzeichnet Bettwaren mit Daunen und Federn, die für Hausstaubmilbenallergiker geeignet sein können.
Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite über Daunendecken mit NOMITE-Gütesiegel.
Als Atelierrand bezeichnet man den sorgfältig verarbeiteten äußeren Rand einer Bettdecke. Er wird häufig doppelt vernäht oder mit einer Biese verstärkt, damit die Füllung sicher eingeschlossen bleibt.
Ein Außensteg ist ein sichtbarer Steg am äußeren Rand einer Bettdecke. Er kann dazu beitragen, dass die Füllung am Rand mehr Raum erhält und die Decke gleichmäßiger isoliert. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Steg.
Bauchschläfer schlafen überwiegend auf dem Bauch. Für die Wahl des Kissens ist diese Schlafposition wichtig, da ein zu hohes Kissen den Nacken ungünstig belasten kann. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Liegetyp.
Eine Bettdecke beeinflusst, wie warm, trocken und geborgen sich der Schlaf anfühlt. Entscheidend sind Größe, Wärmeeigenschaft, Füllung, Hülle und Verarbeitung.
Eine gute Bettdecke sollte zum persönlichen Wärmebedarf, zur Schlafzimmertemperatur und zur bevorzugten Schlafweise passen. Bei Daunendecken spielen zusätzlich die Qualität der Daunen, die Füllkraft, die Füllmenge und die Steppung eine wichtige Rolle.
Eine Biese ist ein schmaler Stoffstreifen, der die Kante einer Bettdecke verstärkt. Sie kann die Naht schützen, die Kante sauber abschließen und auch als dekoratives Detail eingesetzt werden.
Bei der Body Form Technologie wird die Steppung so gestaltet, dass sich die Bettdecke besser an die Körperform anschmiegen kann. Anders als bei einer klassischen Kassettensteppung folgen die gesteppten Bereiche nicht immer einem geraden Raster.
Ein Beispiel ist die Traumina Exclusive Body, bei der Steppung und Aufbau auf ein besonders körpernahes Liegeverhalten ausgelegt sind.
CUIN steht für cubic inches per ounce und beschreibt die Bauschkraft von Daunen. Der Wert gibt an, welches Volumen eine bestimmte Menge Daunen unter festgelegten Prüfbedingungen einnimmt.
Je höher der CUIN-Wert, desto stärker bauschen die Daunen auf. Eine hohe Bauschkraft kann zu einer leichten und gut isolierenden Daunendecke beitragen. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zur Füllkraft von Daunen.
Daunen sind die feinen, weichen Unterfedern von Wassergeflügel. Sie besitzen keinen festen Kiel, sondern eine lockere dreidimensionale Struktur. Dadurch können sie viel Luft einschließen.
Diese eingeschlossene Luft sorgt für Wärmeisolation bei geringem Gewicht. Mehr Hintergrund finden Sie in unserem Fachartikel über Daunen und Daunenarten.
Daunenbatist ist ein feiner, dicht gewebter Stoff für Daunendeckenhüllen. Er soll verhindern, dass Daunen oder kleine Federteilchen durch die Hülle dringen.
Ein guter Daunenbatist verbindet Dichtigkeit mit Geschmeidigkeit. Dadurch kann eine Daunendecke leicht, anschmiegsam und atmungsaktiv bleiben.
Eine Daunendecke ist eine Bettdecke mit einer Füllung aus Daunen, häufig ergänzt durch einen kleinen Anteil Federn. Sie kann viel Wärme speichern und zugleich leicht bleiben, weil Daunen viel Luft einschließen.
Der Schlafkomfort einer Daunendecke entsteht nicht nur durch die Füllung. Auch Hülle, Steppung, Füllmenge, Wärmeeigenschaft und Größe bestimmen, wie warm, leicht und anschmiegsam die Decke wirkt.
Daunendeckengrößen unterscheiden sich je nach Land und Schlafgewohnheit. In Deutschland sind andere Standardmaße verbreitet als zum Beispiel in den Niederlanden oder der Schweiz.
Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite über Daunendeckengrößen. Bei einigen Ateliers sind auch Sondermaße möglich.
Die Daunenklasse hilft dabei, die Qualität und Zusammensetzung einer Füllung einzuordnen. Sie wird über die europäische Norm EN 12934 geregelt.
Bei hochwertigen Daunendecken wird in der Regel neue Ware von Wassergeflügel verwendet, also von Gans oder Ente. Mehr Hintergrund finden Sie im Artikel über Daunenarten und Füllungsqualität.
Dickenbergh ist eine Marke für hochwertige Daunendecken. Die Kollektion legt Wert auf sorgfältig ausgewählte Füllungen, feine Baumwollhüllen und eine ruhige, klare Verarbeitung.
Hier finden Sie die Kollektion von Dickenbergh.
Die Dickenbergh Manufaktur steht für besonders feine Daunendecken mit hochwertigen Materialien und sorgfältiger Ausführung. Im Mittelpunkt stehen Leichtigkeit, Anschmiegsamkeit und ein sehr ruhiges Schlafgefühl.
Hier finden Sie die Kollektion der Dickenbergh Manufaktur.
Doppelknöpfe sind ein Verbindungssystem für 4-Jahreszeiten-Daunendecken. Zwei Knöpfe sind dabei durch einen kleinen Steg miteinander verbunden. Die einzelnen Bettdeckenteile können daran befestigt und bei Bedarf wieder getrennt werden.
Eiderdaunen gehören zu den außergewöhnlichsten Füllmaterialien für Bettdecken. Sie stammen von der Eiderente und werden traditionell erst gesammelt, wenn die Ente das Nest verlassen hat.
Eiderdaunen sind sehr fein, leicht und besitzen eine besondere Haftstruktur. Dadurch entsteht eine besonders weiche, anschmiegsame und wärmende Füllung.
Falkenreck ist eine Marke für Daunendecken mit klassischer Ausrichtung. Je nach Modell stehen unterschiedliche Füllungen, Wärmeeigenschaften und Größen zur Verfügung.
Hier finden Sie die Kollektion von Falkenreck.
Die Füllkraft beschreibt, wie stark sich Daunen nach dem Zusammendrücken wieder aufbauschen. Je höher die Füllkraft, desto mehr Luft können die Daunen einschließen.
Eine hohe Füllkraft kann zu einer leichten und gut isolierenden Daunendecke beitragen. Entscheidend bleibt aber immer die Kombination aus Füllkraft, Füllmenge, Hülle und Verarbeitung.
Gekämmt bedeutet, dass Baumwollfasern vor dem Spinnen geordnet und von kürzeren Fasern befreit wurden. Dadurch kann ein gleichmäßigeres und glatteres Garn entstehen. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Supergekämmt.
Die passende Größe sorgt dafür, dass die Bettdecke gut auf dem Bett liegt und den Körper vollständig bedeckt. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Daunendeckengrößen.
Hausstaubmilben sind mikroskopisch kleine Tiere, die in vielen Haushalten vorkommen. Allergische Beschwerden werden meist durch Bestandteile des Milbenkots ausgelöst.
Bei Bettwaren ist deshalb eine dicht gewebte, pflegefreundliche Hülle wichtig. Weitere Hinweise finden Sie beim Begriff Allergikerbettdecke.
Die Herkunft einer Daunenfüllung kann für Qualität, Transparenz und persönliche Kaufentscheidung eine wichtige Rolle spielen. Siegel und Zertifikate helfen dabei, Angaben zu Herkunft, Verarbeitung und Sicherheit besser einzuordnen.
Für die technische Einschätzung der Füllung sind vor allem Daunenklasse und Füllkraft wichtig.
Die Hülle ist der Stoff, der die Füllung einer Bettdecke umschließt. Bei Daunendecken muss sie dicht genug sein, damit die Füllung sicher im Inneren bleibt.
Gleichzeitig soll die Hülle weich, atmungsaktiv und angenehm im Griff sein. Häufig wird dafür fein gewebte Baumwolle verwendet.
Inlett ist ein weiterer Begriff für die Hülle einer Bettdecke. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Hülle.
Ein Innensteg ist ein Stoffstreifen im Inneren einer Kassettenbettdecke. Er trennt die einzelnen Kassetten voneinander und gibt der Füllung mehr Raum. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Steg.
Jahreszeitenkategorien helfen dabei, die Wärmeeigenschaften einer Daunendecke schnell einzuordnen. Begriffe wie Sommerdaunendecke, Winterhalbjahr oder Winterdaunendecke machen den Wärmebereich leichter verständlich als reine technische Angaben.
Bei der Wahl der passenden Kategorie helfen Raumtemperatur, persönliches Wärmeempfinden und Schlafgewohnheit. Mehr dazu finden Sie auf unserer Informationsseite zu den Wärmegraden.
- Sommerdaunendecke
- Sommerhalbjahr
- Winterhalbjahr
- Winterdaunendecke
- WinterPlus
- 4-Jahreszeiten-Daunendecke
Kopfkissen unterscheiden sich nach Füllung, Höhe, Stützkraft und Form. Welche Kopfkissenart passt, hängt stark vom Liegetyp ab.
Unsere Kopfkissenberatung hilft Ihnen bei der Auswahl eines passenden Kissens.
Daunendecken sollten trocken, luftig und ohne starken Druck gelagert werden. Eine atmungsaktive Aufbewahrungstasche ist besser geeignet als ein luftdichter Plastikbeutel.
Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite über das richtige Lagern von Daunendecken.
Der Liegetyp beschreibt die bevorzugte Schlafposition, zum Beispiel Seitenlage, Rückenlage oder Bauchlage. Er ist besonders wichtig bei der Wahl eines passenden Kopfkissens.
Ein Seitenschläfer benötigt meist eine andere Unterstützung als ein Bauchschläfer. Unsere Kopfkissenberatung hilft bei der Orientierung.
Mako-Batist ist ein feines Baumwollgewebe, das häufig aus hochwertiger Mako-Baumwolle hergestellt wird. Der Stoff ist leicht, dicht und geschmeidig.
Als Hülle für Daunendecken eignet sich Mako-Batist besonders dann, wenn eine feine und daunendichte Qualität gewünscht wird.
Mako-Satin ist ein Baumwollsatin aus feinen Baumwollgarnen. Durch die Satinbindung erhält der Stoff eine glatte Oberfläche und einen leichten Glanz.
Bei Bettdeckenhüllen kann Mako-Satin ein besonders weiches und elegantes Gefühl vermitteln.
Ein Nackenstützkissen soll den Kopf und den Nacken stabilisieren. Welche Form und Höhe geeignet ist, hängt vom Liegetyp, der Schulterbreite und der Matratze ab. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Kopfkissenarten.
Der Nm-Wert beschreibt die Feinheit eines Garns. Er gibt an, wie viele Meter Garn aus einem Gramm Fasermaterial gesponnen werden können.
Ein Garn mit Nm 100 bedeutet, dass 100 Meter dieses Garns ein Gramm wiegen. Je höher der Nm-Wert, desto feiner ist das Garn.
Das NOMITE-Gütesiegel kennzeichnet Bettwaren mit Daunen und Federn, die für Hausstaubmilbenallergiker geeignet sein können. Entscheidend ist dabei vor allem die dicht gewebte Hülle.
Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite über NOMITE-ausgezeichnete Daunendecken.
OEKO-TEX® Standard 100 ist ein international bekanntes Prüfzeichen für Textilien. Es zeigt an, dass ein Produkt oder seine Bestandteile auf bestimmte gesundheitlich relevante Schadstoffe geprüft wurden.
Bei Bettwaren ist dieses Zeichen eine hilfreiche Orientierung. Welche Zertifikate für ein konkretes Produkt gelten, sehen Sie jeweils in der Produktinformation.
Die Qualität einer Daunendecke entsteht aus mehreren Faktoren: Füllung, Füllkraft, Füllmenge, Hülle, Steppung, Verarbeitung und Passform.
Die wichtigsten Qualitätskriterien erklären wir ausführlicher in unserem Daunendeckenratgeber.
Rückenschläfer schlafen überwiegend auf dem Rücken. Für sie ist vor allem ein Kissen wichtig, das Kopf und Nacken stabil hält, ohne den Kopf zu hoch zu lagern. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Liegetyp.
Seitenschläfer schlafen überwiegend auf der Seite. Für die Kissenauswahl ist diese Position wichtig, weil der Abstand zwischen Kopf, Schulter und Matratze gut ausgeglichen werden sollte. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Liegetyp.
Soft Finish bezeichnet eine textile Nachbehandlung, durch die eine Hülle weicher und geschmeidiger wirken kann. Je nach Atelier und Stoffqualität kann das Finish unterschiedlich ausgeführt sein.
Das Ziel ist ein angenehmer Griff und ein ruhigeres Gefühl beim Gebrauch der Bettdecke.
Eine Sommerdaunendecke ist für warme Nächte oder für Menschen mit geringem Wärmebedarf gedacht. Sie besitzt meist weniger Füllung und eine niedrigere Wärmeeigenschaft. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Wärmegrade.
Sommerhalbjahr bezeichnet eine Bettdecke für milde bis warme Nächte. Sie liegt meist zwischen einer sehr leichten Sommerdecke und einer Ganzjahresdecke. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Wärmegrade.
SommerPlus beschreibt eine Bettdecke, die wärmer ist als eine klassische Sommerdecke, aber leichter bleibt als eine Decke für das Winterhalbjahr. Sie kann für Menschen sinnvoll sein, die im Sommer etwas mehr Wärme wünschen. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Wärmegrade.
Ein Steg ist ein eingenähter Stoffstreifen zwischen den Oberseiten und Unterseiten einer Kassettenbettdecke. Er schafft Raum für die Füllung und hilft, Kältebrücken an den Nähten zu reduzieren.
Je wärmer eine Daunendecke ausgelegt ist, desto höher kann der Steg sein. Man unterscheidet zwischen Innenstegen und Außenstegen.
Die Steppung ist das Nahtbild einer Bettdecke. Sie hält die Füllung an ihrem Platz und beeinflusst, wie die Decke fällt, wie gleichmäßig sie wärmt und wie sie sich am Körper anschmiegt.
Je nach Modell gibt es Kassetten, Karos, Wellen, Kreise oder körpernah geführte Steppungen. Die passende Steppung hängt vom Aufbau und vom gewünschten Wärmeverhalten ab.
Supergekämmt bedeutet, dass die verwendete Baumwolle besonders gründlich gekämmt wurde. Dabei werden kurze Fasern und Unregelmäßigkeiten entfernt.
So kann ein glatteres, feineres und gleichmäßigeres Garn entstehen. Bei Bettdeckenhüllen trägt dies zu einem angenehmen Griff und einer gepflegten Oberfläche bei.
Super Soft Finish ist eine besonders weiche textile Nachbehandlung. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Soft Finish.
Wärmegrade helfen dabei, die Wärmeeigenschaften einer Bettdecke schneller einzuschätzen. Ein niedriger Wärmegrad eignet sich eher für warme Nächte, ein höherer Wärmegrad eher für kühlere Schlafzimmer oder Menschen mit höherem Wärmebedarf.
Zusätzlich führen wir besondere Abstufungen wie WinterPlus und SommerPlus. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite über Wärmegrade.
Eine Winterdaunendecke ist für kühlere Nächte oder für Menschen mit höherem Wärmebedarf gedacht. Sie besitzt meist mehr Füllung und eine Konstruktion, die mehr isolierende Luft einschließen kann. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Wärmegrade.
Winterhalbjahr bezeichnet eine Bettdecke für kühlere Monate, die nicht zwingend so warm sein muss wie eine reine Winterdecke. Sie eignet sich oft für Menschen, die eine ausgewogene, aber nicht extrem warme Decke suchen. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Wärmegrade.
WinterPlus bezeichnet eine besonders warme Daunendecke. Sie kann für sehr kühle Schlafzimmer oder für Menschen mit starkem Wärmebedarf geeignet sein. Mehr dazu finden Sie beim Begriff Wärmegrade.
Eine Zierbiese ist ein schmaler, dekorativer Stoffstreifen am Rand einer Bettdecke. Sie kann die Kante optisch betonen und zugleich zur sauberen Verarbeitung beitragen.
Mehr zur technischen Funktion finden Sie beim Begriff Biese.
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