In vier Schritten zur perfekten Daunendecke

1) Bettdeckengröße

Einzelbettdecke oder Doppelbettdecke?

Diese Entscheidung ist besonders für Paare besonders wichtig. Möchte man von der Wärme des Partners unter einer gemeinsamen Bettdecke profitieren oder wünschen beide einen erholsamen Schlaf mit viel Bewegungsfreiheit? Besitzen beide ein ähnliches Wärmeempfinden oder werden zwei unterschiedliche Wärmegrade benötigt?

Einzelpersonen haben es diesbezüglich einfacher, da hier lediglich die Größe des Bettes und der persönliche Gemütlichkeitsfaktor diese Entscheidung bestimmen.

Auf Streit um Daunendecke kann man verzichten. Kaufe zwei Daunendecken!

 

Maße

Daunendecken sind üblicherweise 200-240 cm lang und 135-260cm breit. Für Personen ab 180 cm Körpergröße empfehlen wir die Komfortgröße 220 cm. Um die richtige Mindestbreite zu bestimmen, messen Sie Ihren Körperumfang und addieren 40 cm dazu. Wählen Sie im Zweifel immer die nächsthöhere Breite, damit Sie nachts keine unbedeckten Stellen erdulden müssen.

Bei einer Doppelbettdecke sollte die Daunendecke an beiden Seiten ein großes Stück über den Bettrand hinaus fallen. Sollten Sie bezüglich der richtigen Länge und Breite Ihrer Bettdecke zweifeln, empfehlen wir Ihnen eine größere Variante, damit Sie sicher sein können, die ganze Nacht hindurch gut gegen eindringende Kälte geschützt zu sein.

 

2) Wärmegrad

Über den Wärmegrad Ihrer Daunendecke bestimmen Sie Ihre persönliche Schlafumgebung. Je höher der Wärmegrad, umso stärker hält die Daunendecke Körperwärme an Ihrem Körper. Das Zusammenspiel des persönlichen Wärmeempfindens mit der Schlafzimmertemperatur und dem Wärmegrad der Bettdecke bestimmt Ihren Schlafgenuss. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen wärmstens, die wärmere Kategorie zu wählen. 

Wärmegrad 1: Sommerbettdecke

Wärmegrad 2: Sommerhalbjahr

Wärmegrad 3: Winterhalbjahr

Wärmegrad 4: Winterbettdecke

Auf der Seite Wärmeklassen erhalten Sie weitere Informationen.

 

3) Qualität der Daunen

Je höher die Qualität der Daunen, desto mehr Wärme bleibt bei gleichem Füllgewicht unter Ihrer Bettdecke erhalten. Die Qualität der Daunen ist durch die Größe und Elastizität der Daune festgelegt. Sie wird in Füllkraft ausgedrückt. Dabei ist du beachten, dass die Füllkraft deutlich wichtiger ist, als die Menge der Daunen einer Bettdecke.

Unsere Kunden schlafen am liebsten unter einer leichten Bettdecke mit sehr guter Wärmeisolation. Aus diesem Grund führen wir in unserem Sortiment ausschließlich Daunendecken mit einer Daunenqualität von 90/10 (90% Daunen und 10% Federn) oder noch höher. Weitere Informationen finden Sie unter Füllkraft.

In diesem Zusammenhang ist der Unterschied zwischen Gänse- und Entendaunen ebenfalls interessant. Informieren Sie sich auf unserer Seite über Daunenarten.

Federn und Daune

4) Qualität der Hülle 

Die Hülle einer Daunendecke muss mehrere Herausforderungen meistern. Sie muss stark und eng genug gewebt sein, damit keine Daune entweichen kann. Aber gleichzeitig soll sie leicht und feuchtigkeitsdurchlässig sein, damit Feuchtigkeit optimal ventilieren kann und sich die Bettdecke seidig um Ihren Körper schmiegt.

Die Lösung dieses Spagates erreicht man durch die Wahl eines hochwertigen Garns. Dessen Qualität wird in metrischer Nummerierung (kurz Nm) gemessen und gibt die Länge des Fadens an, welchen man aus einem Gramm des entsprechenden Materials erhält. Je länger dieser Faden ist, umso feinere Webstrukturen ermöglicht er.

Unsere Inletts werden in Qualitätsklassen zwischen Nm 100 und Nm 270 hergestellt.

Wenn Sie eine Bettdecke mit einem hohen Nm-Wert wählen, sollten Sie darauf achten, welche Bettbezüge Sie benutzen. Ein schlechter Bezug kann die gute Qualität der Hülle zunichtemachen.

Erfahren Sie mehr über Einschütte (Inletts).

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